Presse


Erstellt von: UFH Rems-Murr-Kreis e.V - 23 Mai 2011

„Kämpferin für das Handwerk"

Ehrennadel für Kreisinger

Der Rahmen hätte passender nicht sein können. Beim Unternehmerfrauenforum Anfang Mai in Stuttgart wurde Brigitte Kreisinger aus Ebersbach mit der Goldenen Ehrennadel der Handwerkskammer Region Stuttgart ausgezeichnet. In seiner Laudation sagte Kammerpräsident Rainer Reichhold, dass eine solch „außergewöhnliche Frau auch eine außergewöhnliche Ehrung verdient". Kreisinger habe sich als Gründungsmitglied und Vorsitzende des Göppinger Arbeitskreises der Unternehmerfrauen im Handwerk und auch als langjährige Präsidentin des Landesverbands allergrößte Verdienste um den Wirtschaftsbereich erworben. „Nur wer fordert, erreicht auch die Ziele" – diese Maxime habe sie über Jahre konsequent verfolgt und nachhaltige Erfolge - nicht nur in der Lobbyarbeit für das Handwerk - verbuchen können. Aktuell ist Brigitte Kreisinger in der Kommunalpolitik aktiv. Sie ist Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat der Stadt Ebersbach, außerdem hat sie einen Sitz im Kreistag. Zusammen mit ihrem Mann leitet sie einen Werkzeug- und Vorrichtungsbaubetrieb. 2008 wurde ihr die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Berichterstatter: Gerd Kistenfeger (Handkwerkskammer Stuttgart)

Erstellt von: UFH Rems-Murr-Kreis e.V - 23 Mai 2011

Frauenforum in Stuttgart

HWK Stuttgart/UFH Arbeitskreise/Frauenforum ES

„Erfolgreich sein, ist erlaubt"

Dass die Arbeitskreise der Unternehmerfrauen zwischenzeitlich ein starkes Netzwerk gespannt haben, bewies der Besuch der Abendveranstaltung. Fast 300 Teilnehmerinnen aus der Region trafen sich Anfang Mai beim Unternehmerfrauen-Forum 2011 in der Handwerkskammer. Weil die Damen fast alle Schlüsselpositionen in ihren Unternehmer einnehmen, lockte das Thema der Veranstaltung: „Man sollte, Frau kann’s." Dass es auch ein Mann kann, bewies zwischendurch SWR3-Kabarettist Andreas Müller. Als humoristisches Glanzlicht sorgte der Stimmenimitator er für den ersten Beifallssturm.

Immer wieder wurde an dem Abend deutlich, dass eines der Hauptanliegen der Arbeitskreise die ständige Qualifizierung der Frauen im Handwerk ist. Das bestätigte auch Sabine Scheerer vom gleichnamigen Stuckateurbetrieb aus Oberboihingen. „Neues Wissen schadet nie", bestätigte sie. Man müsse es eben nach der Rückkehr an den Schreibtisch im Betrieb in kleinen behutsamen Schritten umsetzen. „Alles auf einmal geht nicht, weil die Chefs im Handwerk nicht selten an ihren Traditionen hängen."

Auf die Vorbildfunktion der Frauen im Betrieb ging Professor Birgit Felden ein. Die Chefin einer Unternehmensberatung aus Köln ermunterte: „Zeigen Sie dem Umfeld, dass Sie eine Führungsrolle einnehmen. Und weil Führen auch Vormachen heißt, sind Sie in vielerlei Hinsicht gefordert." Den Beweis, dass sie das können, würden Frauen tagtäglich antreten – nicht nur im Handwerk. Der Erfolg bleibe da nicht aus. „Denn", so die Jungmanagerin des Jahres 2006, „erfolgreich sein ist erlaubt!" Auch sie ermunterte die Frauen im Handwerk, sich innerhalb der Arbeitskreise weiter zu vernetzen und einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Weiterbildung zu pflegen.

Berichterstatter: Gerd Kistenfeger (Handwerkskammer Stuttgart)

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